Muss man sich über so viel Untätigkeit und Schläfrigkeit noch wundern?

Da demonstrieren die Leinacher Gemeinderäte im Hof des Landratsamtes Würzburg mit Unterstützung einiger Bürger aus dem Ort – öffentlichkeitswirksam – für den Erhalt der Wertstoffsammelstelle im gewohnten Ausmaß und erreichen immerhin eine Fristverlängerung von einem Jahr.

Jetzt ist dieses Jahr um und es wurde weiter nichts unternommen, außer mit einigen Parteifreunden aus dem Kreistag zu sprechen, um eine Möglichkeit zu finden die herkömmliche Sammelstelle zu erhalten.

Vor diesem Hintergrund soll man jetzt auf die Schnelle dem neuen Vertrag mit dem KU zustimmen, der nur noch einen Grüngut- und einen Bauschutt-Container vorsieht.

Erst nach Hinweis aus dem Gemeinderat kam man auf die Idee, den Gemeindetag doch noch einzuschalten, wohl etwas spät.

Es wird jetzt wohl darauf hinauslaufen, dass man dem neuen Vertrag zustimmen muss, denn wenn man ihn nicht akzeptiert, wird die Kündigung dazu führen, dass der Wertstoffhof komplett aufgelöst wird, und das wäre ja wohl für die Leinacher Bürger die denkbar schlechteste Lösung.

Weiterführende Links: Main-Post-Artikel zu diesem Thema, Standpunkt

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