{"id":219,"date":"2006-10-17T22:27:18","date_gmt":"2006-10-17T22:27:18","guid":{"rendered":"http:\/\/ubl-leinach.de\/ublog\/?p=219"},"modified":"2011-10-07T07:29:18","modified_gmt":"2011-10-07T07:29:18","slug":"gemeinderats-sitzung-vom-17-10-06","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubl-leinach.de\/ublog\/gemeinderats-sitzung-vom-17-10-06\/","title":{"rendered":"Gemeinderats-Sitzung vom 17.10.06"},"content":{"rendered":"<p>In\u00a0<strong>Tagesordnungspunkt 3<\/strong> ging es um den Gemeindewald.<br \/>\nZu diesem Punkt war der Revierf\u00f6rster, Herr Wolfgang Fricker, anwesend.<\/p>\n<p>Er erl\u00e4uterte die geplante Fusion der Forstbetriebsgemeinschaften W\u00fcrzburg, Marktheidenfeld, Rimpar und s\u00fcdlicher Landkreis W\u00fcrzburg. Ziel des Zusammenschlusses soll das gemeinsame Vermarkten der vorhandenen Holzmengen sein. Die Vermarktung soll durch einen hauptamtlichen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer erfolgen, der durch den Zusammenschluss gr\u00f6\u00dfere Liefermengen vereinbaren und damit bessere Preise f\u00fcr die beteiligten Forstbetriebsgemeinschaften erzielen kann. Auf unsere Nachfrage informierte Herr Fricker, dass die Wirtschaftlichkeitsberechnung davon ausgeht, dass j\u00e4hrlich ca. 40.000 Festmeter verkauft werden. Damit w\u00fcrden die zu tragenden\u00a0Kosten (eingeplant mit 1,80 Euro\/Festmeter) und ein h\u00f6herer Umsatz als bisher erwirtschaftet werden.<\/p>\n<p>Unter der Voraussetzung, dass die genannten Zahlen realistisch und erreichbar sind, hat der Gemeinderat f\u00fcr die Teilnahme gestimmt. Einzelheiten, z.B. in welchem Umfang die Gemeinde Einfluss auf Mengen usw. nehmen kann, sind aber noch detailliert zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>Holzpreise der Saison<\/strong><br \/>\nDa die Holzpreise auf breiter Front steigen, werden sie das auch in Leinach tun. Lt. Herrn Fricker habe man sich mit einigen Nachbargemeinden beraten und darauf geeinigt, m\u00f6glichst einheitliche Preise festzulegen. Man wolle damit dem unn\u00f6tigen \u201eHolztourismus\u201c vorbeugen.<\/p>\n<p>Zur Beratung und Beschlussfassung standen zwei Zuschussantr\u00e4ge an:<br \/>\n&#8211; FC Leinach f\u00fcr den Dachstuhl des Erweiterungsbau am Sportheim, und zwar in Form von Holzlieferungen aus dem Gemeindewald Gesamtbetrag: ca. 4.500 Euro<br \/>\n&#8211; Gesangverein Gem\u00fctlichkeit f\u00fcr den Kauf eines neuen Klaviers.<br \/>\nGesamtbetrag ca. 2.000 Euro<br \/>\nWie schon so oft vorher ging eine Debatte los \u00fcber H\u00f6he der Zusch\u00fcsse und die Begr\u00fcndungen daf\u00fcr. Seitens der UBL wurde erneut darauf verwiesen, dass endlich Richtlinien f\u00fcr die Bezuschussung von Vereinsinvestitionen geschaffen werden m\u00fcssten um die leidigen\u00a0Diskussionen zu vermeiden, die jedes Mal viel Zeit und Nerven kosten. Da f\u00fcr beide Antr\u00e4ge kein Geld mehr im diesj\u00e4hrigen Haushalt eingeplant ist, w\u00e4re es kein Problem, die Beschl\u00fcsse nach Erstellung der Richtlinien zu f\u00e4llen. Damit w\u00e4re zuk\u00fcnftig f\u00fcr alle eine faire und nachvollziehbarere Entscheidungsfindung m\u00f6glich. Obwohl sich eine Reihe von Gemeinderatskollegen\/innen nicht vorstellen k\u00f6nnen, dass man allgemein g\u00fcltige Richtlinien finden k\u00f6nne, da doch jeder Fall ganz anders l\u00e4ge, sagte B\u00fcrgermeister Kl\u00fcpfel die Bildung eines Arbeitskreises zu, der sich mit der Thematik befassen soll.<\/p>\n<p>U.a. gegen die Stimmen der UBL-Gemeinder\u00e4te wurden dann sinnigerweise doch die Zusch\u00fcsse festgelegt und mehrheitlich genehmigt.<\/p>\n<p><strong>Gewerbe- und Industriegebiet<\/strong><br \/>\nSeitens der Gemeinde waren alle Grundst\u00fccksbesitzer im Gebiet \u201eZellinger Stra\u00dfe\u201c angeschrieben worden mit der Bitte, sich zu \u00e4u\u00dfern, ob man Interesse daran h\u00e4tte, sein Grundst\u00fcck zum vorgeschlagenen Preis zu verkaufen. Geantwortet haben wenige \u2013 aber es w\u00fcrde reichen, im Teilst\u00fcck \u201eIndustriegebiet\u201c (oberhalb des Grundst\u00fcckes der Fa. \u00d6chsner) eine Fl\u00e4che erwerben und erschlie\u00dfen lassen zu k\u00f6nnen. Das soll auf der Basis eines sog. Optionsvertrages geschehen, der ein weiteres Agieren der Gemeinde erm\u00f6glicht, ohne dass gleich der Haushalt mit hohen Summen f\u00fcr den Ankauf der Fl\u00e4chen belastet wird. Man beh\u00e4lt sich die Option vor, das ben\u00f6tigte Gel\u00e4nde erst dann zu kaufen, wenn auch ein Interessent gefunden wurde. Somit wird das finanzielle Risiko minimiert und die Gemeinde kann trotzdem aktiv werden, ohne bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen, das Gel\u00e4nde nicht zu bekommen, wenn notwendig. Die Vertragsmodalit\u00e4ten m\u00fcssen noch festgelegt und mit den betreffenden Grundst\u00fccksbesitzern abgestimmt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In\u00a0Tagesordnungspunkt 3 ging es um den Gemeindewald. 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